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Dreieckstraße, 2007, C-prints,  57 x 80 cm

              
Bei den Farbfotografien handelt sich um Videostills und Setbilder aus dem Kurzfilm „Cometa“. (gedreht 2001, Buch M. + T. Schahabian, Regie M. Schahabian).
Eine auffällige Oberflächenstruktur aus engem Liniennetz kennzeichnet die Bilder, die durch das Abfotografieren von einem LCD Bildschirm herrühren.

In den fotografischen Portraits von Menschen, eingebunden in ihrem alltäglichen Umfeld, nimmt der Betrachter die vertraute, zugleich irritierend verfremdete Realität der eigenen Lebenssphäre wahr. Es sind Ausschnitte einer Wirklichkeit, die er aus einem arabischen Viertel in Düsseldorf wie aus vielen anderen Stadtvierteln zu kennen glaubt. Doch nicht anders als der müßiggängerische Flaneur „mit trägem Blick“ (Gabriele Basilico) ziellos durch die Straßen irrt, vermittelt sich ihm das Gesehene nicht klar, sondern wie durch einen optischen Filter. Das Medium der Fotografie verinnerlicht hier die wundersame Arbeit des Sehens, indem es das Bild in einzelne Rasterpunkte zerlegt .